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28. April 2011 / Rafael

Ostercachen in Bayern

Am vergangenen Oster-Wochenende stand für uns ein Familienbesuch in Bayern auf dem Plan. Neben Grillieren am Walchensee und Wandern mussten natürlich auch ein paar anständige Geocaches mit auf den Plan. Nach kurzer Suche auf Geocaching.com war unser erster Cache am Walchensee schnell ausgemacht: Das Reichsgold von Einsiedel (GC1FX6V). Der Titel allein hörte sich ja zumindest schon mal vielversprechend an. Also auf nach Bayern.

Tag 1

Rafi @ Fähre nach Meersburg am BodenseeVon Basel aus ging es erstmal quer über den Bodensee zu unserem ersten Treffpunkt in Meersburg, an dem wir unsere restliche Cacher-Familie User855 und kleine.momo aufpickten. Dann hieß es; nächster Stopp – Walchensee. Nach geschätzten 450 km und gefühlt 1’000 km kamen wir sehnsüchtig mit viel Hunger endlich am Ziel an.

Hier empfing uns dann der Rest der Familie an einem eingerichteten Camp am See. An dieser Stelle Walchenseewollen wir uns bei Sigi & Co für die vielen leckeren Spiessli und Steaks bedanken😀. Nachdem ich mir also ordentlich die Wampe voll gehauen habe, begaben wir Jungs (Sascha und ich) uns auf die Suche nach dem Reichsgold.

Garmin GPSDas GPS-Gerät zeigte uns 1.8 Km bis zum Cache in nord-westliche Richtung an und so marschierten wir voller Vorfreude los. Auf Höhe der Längenkoordinaten angekommen blieben uns noch ca. 500m, aber um den Cache direkt anzusteuern mussten wir ab hier die Richtung ändern. Dies bedeutete die Seestrasse verlassen und sich auf unebeneres Gelände einzulassen. Da sich kein einziger Waldweg, Trampelpfad oder dergleichen auf dem GPS orten lies entschieden wir uns für den direkten Weg – ab durch den Wald.

Nach 10 Metern Einschnitt kam uns eine kleine gerodete Waldschneise entgegen die wir natürlich nutzten und gingen weiter bergauf. Doch der Blick nach oben verhieß uns weiter keinen leichten Weg. Ehe wir uns versahen standen wir dann auch schon am steilen Hang. „..noch 200 Meter bis zum Cache“ rief mir Sascha reichsgold_von_einsiedel01zu. Hier bemerkten wir dann auch, dass es sich nicht nur um 200 Meter sondern auch um 130 Meter Höhenunterschied handelte, bis wir schlussendlich unser Ziel erreichen würden. Das gerodete Stück Erde unter uns bestand mittlerweile nur noch aus glattem Felsboden, überseht von Laub und vermoderten Ästen. Aber das ist es was ein Cacherherz höher schlagen lässt… sagten wir uns und bissen auf die Zähne um unserem Ziel näher zu kommen.

reichsgold_von_einsiedel02Und da standen wir dann nach einigen Minuten, mitten im Nirgendwo. Vor einem Grubenloch so groß, als hätte hier im Weltkrieg eine Granate eingeschlagen. Wenn man dem Hinweis in der Cachebeschreibung Glauben schenken möchte, befand sich der Cache mitten in dieser Grube. Aber wo war das Gold? Waren wir blind? Standen wir an der falschen Grube? Oder war der Cache etwa gemuggelt? Wir liefen das gesamte Terrain ab, von zwei Seiten her.

In unserer Ratlosigkeit klingelte dann auch schon das Handy. Das See-Camp baut den Grill und die Zelte ab. Kein Wunder, wir waren schließlich schon 2 Stunden auf Tour😉 Das hiess dann für uns wohl – den Cache mit dem Reichsgold zurücklassen und wieder kommen. Und wir kommen wieder!

Tag 2

Unser zweiter Tag begann etwas geschmeidiger mit einem ausgiebigen Frühstück. Hab ich schon mal erwähnt wie sehr ich gerne esse :P? Für diesen Tag nahmen wir uns die Kurpark-Cache-Serie von Cacher  *ElMar*  in Bad Wörishofen vor. Bad Wörishofen, die Kurstadt im Unterallgäu, ist als Ursprungsort der Kneipp’schen Lehre nach Sebastian Kneipp (Link) bis heute weltweit bekannt geworden.

Unser Ausflug führte uns also in den nahe gelegenen Kurpark von Bad Wörishofen, der aus drei Teilen bestand.

Traditional CacheKurpark Teil 1/3 – Duft und Aromagarten (GC1GAZE)

Hier schwärmten wir an einem Froschweiher in alle Richtungen aus und begannen zu suchen. Was sich zur Unterhaltung anderer sehr lustig aussah. Nachdem die Meute schon aufbrach und auch keine Muggels zu sehen waren musterte ich ein Örtchen noch mal genauer, nachdem Lee es hier auch schon probiert hatte. Ein schneller Griff und das Döschen war geborgen.

duft_aromagarten01               duft_aromagarten02              duft_aromagarten03

Traditional Cache

Kurpark Teil 2/3 – Feuchtbiotop (GC1GDRN)

Ein schönes Feuchtbiotop mit einem Steg, von dem aus der Cache gehoben werden konnte. Hier hat sich dann unser neuer Cacher-Freund Joe ausgetobt und nach kurzer Zeit die Dose dann auch schon in der Hand gehalten.

Traditional CacheKurpark Teil 3/3 – Rosengarten (GC1GNCB)

Am Rosengarten angekommen war dann auch schon schnell klar, wo sich der Kleine versteckt halten musste. Unauffällig beim Fotografieren des Rosengartens konnte dieser dann auch schnell gehoben werde.

Rosengarten im Kurpark

Nach Abschluss der Kurpark-Serie entschieden wir uns für eine kleine Wanderung nach Hartenthal, vorbei am Cache Durchblutung 16 – Kurpark (GC1Q32P), von denen es ein paar weitere Kaltwasser-Tretstellen hier rund um Bad Wörishofen gibt.

Am Ziel angekommen gab es – was sonst – wieder lecker Essen. Bei klarer Sicht hat man von hier aus eine herrliche Aussicht auf die Alpen-Südwand.

hartenthal               kaiserschmarrn               aussicht_nach_sueden

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